In der Seite schreiben
Semantische Absätze, Überschriften, Listen und Code bleiben in der eigenen Typografie der Website. Jede statische Texteinheit auf jeder Seite ist bearbeitbar, ohne zweite Kopie des Artikels in Textfeld und Vorschau.
Die Website ist der Editor.
SiteStudio macht die echte Website zur Schreibfläche. Text bearbeite ich inline auf jeder Seite, und Metadaten, Revisionen, Feedback und Link-Vorschläge öffnen sich als Layer über der Seite. Die Seitendateien sind die einzige Quelle: SiteStudio schreibt hinein und übernimmt, was ein Coding-Agent darin ändert, während die Seite noch offen ist.

Mit getrenntem Texteditor und Vorschau verliert man schnell den Zusammenhang zwischen Formulierung, Layout und den Links drumherum. Bei einer statischen persönlichen Website kann die Seite selbst die Arbeitsfläche sein. Und ich arbeite selten allein daran: Ein Agent schreibt einen Absatz um oder ein Skript generiert eine Seite neu, während ich tippe, also darf der Editor eine geänderte Datei nicht als Konflikt behandeln, den ich erst auflösen muss.
Ein Node-Server, der nur über Loopback erreichbar ist, liefert die Website selbst und einen kleinen Bearbeitungs-Layer aus. Jedes Speichern schreibt die geänderten Texteinheiten direkt in die HTML-Datei der Seite und legt eine unveränderliche Revision aus HTML und Metadaten an. Bei jedem Lesen vergleicht der Server den Hash der Datei mit dem zuletzt gesehenen, und eine woanders geänderte Datei wird zur neuen Revision. Die Block-IDs wandern dabei über den Inhalt mit, sodass offene Auswahlen und Kommentare weiter auf den richtigen Absatz zeigen. Der Browser schickt nur Absätze, in denen wirklich getippt wurde, und die offene Seite übernimmt Änderungen von außen nach wenigen Sekunden.
Semantische Absätze, Überschriften, Listen und Code bleiben in der eigenen Typografie der Website. Jede statische Texteinheit auf jeder Seite ist bearbeitbar, ohne zweite Kopie des Artikels in Textfeld und Vorschau.
Ändert ein Agent oder ein Skript eine Seite, übernimmt SiteStudio das als neue Revision und zeigt es auf der offenen Seite, nur der Absatz mit dem Cursor wartet. Ändern beide denselben Absatz, gilt das spätere Speichern, und der andere Text bleibt in der Historie.
Verankerte Anmerkungen sammle ich beim Lesen. Ein Klick übergibt alle als einen Auftrag an pi in einem Terminal, und pi ändert die Dateien direkt. Für eine einzelne Stelle gibt es weiterhin einen tool-freien Textvorschlag, den ich annehme oder verwerfe.

Der echte lokale Bearbeitungs-Workspace. Unter einem kompakten Tool-Dock liegt der Artikel der Website selbst, und seine Originalquelle ist für diesen Screenshot nicht verändert worden.

Ausschnitt aus dem echten Revisions-Layer. Private Dateipfade und Revisions-IDs sind in diesem Bild weggelassen.
So sieht der lokale SiteStudio-Workspace tatsächlich aus, geöffnet auf dem bestehenden NewFileCreator-Artikel. Für das Tool gibt es keine öffentliche Website und kein Repository. Zu sehen ist auch nicht der ältere Design-Prototyp, der rein im Browser läuft.
Nur lokale Anwendung.
Keine öffentliche Website und kein GitHub-Repository.
